Pro homine Mitarbeitertreffen in Linz

Team
Endlich war es so weit! Nach einer langen „Corona“-Pause trafen sich die bisherigen und neuen pro homine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Standorte Linz, Wels, Steyr und Vöcklabruck im Gastgarten des Klosterhofs Linz, um die Wiederaufnahme der Selbsthilfegruppen zu besprechen.

Höchststand an qualifiziertem Personal
Nach der Begrüßung durch Vereinsobmann Mag. Ewald Kreuzer stellten sich alle untereinander vor. Das Treffen, an dem insgesamt 15 Personen teilnahmen, wurde genutzt, um alle Team-Mitglieder der verschiedenen Selbsthilfegruppen auf den aktuellsten Info-Stand zu bringen und neue Aufgabenbereiche zu verteilen. Seitens des Vorstandes informierten Birgit Kastner und Christian Pramhas über wichtige organisatorische und finanzielle Punkte.

Mit 13 diplomierten Lebens- und Sozialberatern/innen, einer Berufs- und Sozialpädagogin und 5 Praktikanten/innen in Ausbildung hat der Verein pro homine den Höchststand an fachlich qualifiziertem Personal in seiner bisherigen Vereinsgeschichte.

Nach dem organisatorischen Teil des Treffens gab es noch einen regen Austausch und ein gemütliches Ausklingen im Gastgarten.

Hinweis: Informationen zu den kommenden Terminen der Selbsthilfegruppen sowie Namen und Fotos der jeweiligen Mitarbeiter/innen vor Ort findet man in der Rubrik „Selbsthilfegruppen“ auf der pro homine Homepage.

Bericht: Elisabeth Göbl, Ewald Kreuzer / Fotos: Christian Pramhas

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Start in den Sommer 2020: Gemeinsamer Spaziergang in der Unterhimmler Au

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Natürlich hätten wir uns alle an diesem Sonntag, 21. Juni 2020 strahlenden Sonnenschein und einen tiefblauen Himmel als Zeichen des Sommerbeginns gewünscht. Doch was sollten wir machen, wenn Wolken dies verdeckten? Wir – einige „wetterfeste“ Freizeitaktivisten der SHG Steyr – haben uns trotzdem auf den Weg gemacht und entdeckten, dass die Natur bei jedem Wetter etwas zu bieten hat!

Unterwegs zum pro homine Baum
Beim Treffpunkt „Cafe Drahtzug“ haben uns der einladende Eingangsbereich, das fröhliche Vogelgezwitscher und die unentwegten Wanderinnen und Wanderer des Vereins pro homine trotz Regen froh gestimmt. So sind wir gemeinsam losmarschiert. Unser Ziel: das pro homine Pflaumen-Bäumchen in der Steyrer Streuobstwiese, dem der Regen sicher sehr gut getan hat. „Psychische Gesundheit beginnt beim Luftholen“, stand auf der Plakette am Baum zu lesen. Und die gute, frische Luft tat uns allen wirklich sehr gut!

300 Obstbäume mit 200 Sorten im Naturschutzgebiet
So wie wir unseren Kreislauf und den Körper in Bewegung gebracht haben, sind auch unsere Gedanken auf Wanderschaft gegangen zu den Früchten, die wohl bald auf der Streuobstwiese reif sein werden. An der Info-Tafel der Streuobstwiese hielten wir kurz an und waren überrascht vom großen Sortenreichtum. Vor über zehn Jahren wurden auf der Streuobstwiese im Naturschutzgebiet der Unterhimmler Au über 300 Obstbäume mit über 200 verschiedenen Sorten angebaut.

Anregende Gespräche bei Kaffee und Kuchen
Im Anschluss an unseren sommerlichen Spaziergang kehrten wir im Cafe Drahtzug ein und belohnten uns mit Kaffee und Kuchen. Den süßen Versuchungen konnten wir nicht widerstehen und ließen unsere Wanderung zum Sommerbeginn mit guten Gesprächen und regem Gedankenaustausch ausklingen.

Bericht: Doris Steinmassl, Ewald Kreuzer / Fotos: Claudia Anzinger, Ewald Kreuzer

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Vortrag im Klosterfestsaal Steinerkirchen

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Am 2. März 2020 hielt pro homine Obmann Mag. Ewald Kreuzer im Klosterfestsaal der Benediktinerinnen in Steinerkirchen vor über 60 Zuhörern einen Vortrag zum Thema "Von Depressionen geheilt – Wie der Weg aus ‚dunklen Nacht‘ gelingt".

Eingeladen hatte Pfarrer P. Alois Mühlbachler den Steyrer Theologen und Dipl. Lebensberater Ewald Kreuzer, nachdem er ihn bei der Solidaritätspreis-Verleihung im Vorjahr in Linz kennenlernte. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Kath. Bildungswerk der Pfarre Steinerkirchen. Auch aus der Selbsthilfegruppe Steyr waren einige Teilnehmer angereist. Der Saal war so voll besetzt, dass zusätzliche Sessel hereingestellt werden mussten, damit alle Interessierten einen Platz finden konnten.

Was hilft bei Depressionen?
Gespannt lauschten die Menschen dem Vortrag des Referenten, der das Thema ausführlich und von verschiedensten Seiten her erläuterte. Vor allem drei Säulen sind es, auf die eine wirksame Behandlung von Depressionen aufbaut: Medikamente, Psychotherapie und Soziotherapie. Besonders in der Akutphase sind Medikamente notwendig und hilfreich. Im Bereich der Psychotherapie können Klienten verschiedene für sie passende Angebote auswählen: Gesprächs-, Musik-, Schreib-, Mal-, Ergo- und sogar Reittherapie. Auch der Neuorientierung des eigenen Lebens kommt im Heilungsprozess besondere Bedeutung zu, etwa durch Umstellungen im beruflichen und persönlichen Bereich. Es gibt verschiedenste Wege, wie Betroffene ihre psychische Gesundheit wiedergewinnen und zu neuer Lebensfreude finden können.

Hinweis auf Selbsthilfegruppe Wels
Im Anschluss an den Vortrag, in dem auch offen über das oft verdrängte Tabuthema „Suizid“ gesprochen wurde, stellte Peer-Beraterin Ilse Ahammer die Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige vor. Solch eine vom Verein pro homine betreute Gesprächsgruppe gibt es auch in der Nähe des Veranstaltungsortes Steinerkirchen in Wels. Die Treffen finden dort jeden ersten Mittwoch im Monat um 19.00 Uhr im Proges Frauengesundheitszentrum in der Carl-Blum-Straße 3 statt.

Nach dem Vortrag standen viele Teilnehmer noch lange im angeregten Gespräch beisammen und deckten sich beim Info-Tisch mit Foldern und einer schriftlichen Kurzfassung des gehörten Vortrages ein.

Bericht: Ilse Ahammer, Ewald Kreuzer, Fotos: Ilse Ahammer

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Generalversammlung 2020: Ehrungen und Neuwahlen

Am 29. Februar 2020 fand die Generalversammlung des Vereins pro homine statt. Obmann Ewald Kreuzer konnte dabei 28 Personen – Mitglieder, Freunde und Gäste – im Gasthaus Zöchling in Steyr-Münichholz begrüßen.

Rückblick auf erfolgreiche Jahre
In einem medialen Rückblick wurden die wichtigsten Ereignisse der beiden vergangenen Jahre in Erinnerung gerufen. Höhepunkte waren die im Jahr 2019 verliehenen Auszeichnungen: der Solidaritätspreis der Kirchenzeitung Linz an pro homine Obmann Mag. Ewald Kreuzer und der OÖ Vereinspreis an den gesamten Verein für dessen soziales Engagement. Auch viele Veranstaltungen und Vorträge zum Thema Depression und Suizidprävention wurden in den Jahren durchgeführt.

Birgit Kastner informierte über die Aktivitäten der pro homine Selbsthilfegruppen an den vier Standorten Steyr, Linz, Wels und Vöcklabruck und über die bevorstehende personelle Verstärkung dieser wichtigen Bereiche in der Vereinsarbeit. Renate Burgholzer berichtete über den Fortschritt des Buch-Projekts, das der Verein pro homine in Kooperation mit der OÖ. Gesundheitskassa realisiert.

Positive Vereinsfinanzen
Finanzreferent Christian Pramhas stellte in einem anschaulichen Bericht die finanzielle Lage des Vereins dar, die sich erfreulicherweise positiv entwickelt. Nach einigen Anfragen zu den Berichten der Vorstandsmitglieder informierte Ilse Ahammer die Generalversammlung über die Ergebnisse der durchgeführten Rechnungsprüfungen und stellte den Antrag auf Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erfolgte.

Ehrung von Vereinsmitgliedern
Namens des Vorstandes bat Obmann Ewald Kreuzer zwei besondere Vereinsmitglieder vor dem Vorhang: Milosana Köberl aus Hargelsberg und Markus Schnopfhagen aus Steyr (der leider an der Generalversammlung verhindert war), die für ihre 20jährige Mitgliedschaft bei pro homine mit einer Urkunde und einem Präsent geehrt wurden.

Herzlich gedankt wurde auch Mag. Wolfgang Glaser, der seit 17 Jahren dem pro homine Vorstand als Obmann-Stellvertreter und Pressereferent angehörte und nun auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen ausscheidet. Obmann Kreuzer erinnerte an die vielen Initiativen und originellen Ideen, mit denen sich Wolfgang Glaser in die Vereinsarbeit eingebracht hat. Dieser bedankte sich in seiner Abschiedsrede für die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstandsteam und gab wertvolle Anregungen für die weitere Vereinstätigkeit.

Neuwahl des Vorstands
Anschließend wählte die Generalversammlung einen neuen Vorstand und folgte dabei einstimmig dem eingebrachten Wahlvorschlag. Zum Vereinsobmann wiedergewählt wurde Mag. Ewald Kreuzer und MMag. Renate Burgholzer zur Obmann-Stellvertreterin, Christian Pramhas übt weiterhin die Funktion des Finanzreferenten aus und Birgit Kastner, MBA, fungiert als Finanzreferent-Stellvertreterin. Als Rechnungsprüferinnen wurden erneut Ilse Ahammer und Maria Müller bestellt.

In seinem Schlusswort erinnerte Obmann Ewald Kreuzer an ein Wort des Schriftstellers Erich Kästner, das auch als Motto von pro homine gelten kann: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“

Bericht: Ewald Kreuzer / Fotos: Ilse Ahammer

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Feuriger Faschingsausklang!

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Am heurigen Faschingsdienstag waren einige Mitglieder der Steyrer Selbsthilfegruppe am Stadtplatz unterwegs. Einige kamen verkleidet oder im Gesicht bunt bemalt, andere in Alltagskleidung.

Auf der Bühne am Stadtplatz wurde mit Trommeln und anderen Instrumenten traditionelle afrikanische Musik aus Burkina Faso geboten. Überall waren originelle Kostümierungen zu sehen. Auch viele verkleidete Kinder genossen das Spektakel.

Faschingsverbrennen und Feuerwerk
Es herrschte ein buntes Treiben und eine frohe Stimmung in der Steyrer Innenstadt. Pro homine Obmann Ewald Kreuzer lud die Gruppe zu Kaffee, Tee und Faschingskrapfen ein, den sich alle natürlich gut schmecken ließen.

Zum Abschluss sorgte die Freiwillige Feuerwehr Steyr mit dem Verbrennen des Faschings, symbolisch dargestellt durch eine Stoffpuppe, für den traditionellen feurigen Faschingsausklang.

Bericht: Ilse Ahammer, Ewald Kreuzer / Fotos: Ilse Ahammer, Claudia Anzinger

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Selbsthilfegruppe absolviert Kung Fu Training

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Bei der Verleihung des Anerkennungspreises der OÖ. Vereinsakademie an den Verein pro homine am 23. September 2019 lernten wir Herrn Oliver Haas vom Shaolin Tempel Steyr kennen. Diesem wurde der Hauptpreis in der Kategorie Jugend und Nachwuchsarbeit verliehen. Auf Einladung von Oliver Haas besuchten einige Mitglieder der Steyrer Selbsthilfegruppe Ende Jänner ein Kung Fu Training.

Im „Hier und Jetzt“ sein
Nicht nur die Übungen selbst, sondern auch die Lebensphilosophie, die dahinter steht, beeindruckten uns. Groß, locker und kräftig soll man sich vorstellen, dass man ist. Damit ändert sich auch die gesamte Körperhaltung. Weiters soll man versuchen, immer "sein Bestes" zu geben. So ist richtig, wie man ist, auch wenn es im Vergleich zu anderen vielleicht nicht so optimal ist. Aber man hat ja "sein eigenes Bestes" gegeben. Im "Hier und Jetzt" zu sein, sich ganz auf die Übungen zu konzentrieren, ist ein weiteres wichtiges Merkmal.

Uns hat dieser Abend sehr gut gefallen und wir konnten einige Lebensweisheiten mit nach Hause nehmen!

Bericht: Ilse Ahammer, Fotos: Ilse Ahammer, Claudia Anzinger

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